Instagram hat den Pornhub-Account mit über 13 Millionen Follower gesperrt. Grund dafür sind zahlreiche Beschwerden. Das Konto von Pornhub wurde geschlossen. Das Unternehmen reagierte auf die umfangreichen Beschwerden und sperrte den Pornhub-Account. Instagram verbietet pornografische Inhalte – jedoch zeigt Pornhub keine solcher Inhalte. Allerdings machte der Account durchaus Werbung jener Contents. Man wirft der Plattform außerdem vor, Kinderpornografie und Vergewaltigungsfilme zu verbreiten sowie sexuelle nicht legale Inhalte. Der CEO des National Center on Sexual Exploitation NCOSE Dawn Hawkins in den USA nennt es eine kriminelle Partnerschaft zwischen der Meta-Tochter und dem Unternehmen Pornhub. Nun ist Instagram eine der vielen Firmen, die nicht mehr mit Pornhub kooperieren.

Roku und Wish haben sich gegen weitere Kooperationen mit Pornhub entschieden

Noch hat sich die Meta-Tochter nicht zur Beendigung der Kooperation geäußert. Doch Instagram folgt mit der Sperrung vielen anderen Unternehmen. Die beiden Streaming-Plattformen Comcast und Roku werben ebenfalls nicht mehr für die Website. Die Firmen Wish und Kraft-Heinz setzten die Werbung für Pornhub ebenso aus. Visa und Mastercard stoppten die Zahlungsprivilegien für TrafficJunky. Somit sind keine Zahlungen an Pornhub und Mindgeek mehr möglich.

Weiterhin aktiv ist Pornhub auf YouTube und Twitter. Zusammen kommen sie auf über vier Millionen Follower. Doch auch diese Unternehmen könnten Instagram bald folgen, um keinen Imageschaden davonzutragen. Es gibt zahlreiche Petitionen, die eine Abschaltung fordern. Vorwürfe der sexuellen Ausbeutung durch die Plattform haben zu Millionen von Unterschriften gegen das Unternehmen geführt. Das Zoom Magazin von ZDF berichtete darüber:

Das Ziel vor allem: Weniger Traffic und Aufmerksamkeit auf Drittplattformen.